Seitens des sozialen Netzwerkes Google+ wurde bekannt gegeben, dass dessen Nutzern nun eine Funktion zur automatischen Gesichtserkennung angeboten wird. Mit “Find My Face” sollen Gesichter in hochgeladenen Fotos markiert und einem Namen zugeordnet werden können. Die Gesichtserkennung funktioniere jedoch ausschließlich unter Bekannten und fließe nicht in eine öffentliche Google-Suche ein. Ferner sei die automatische Gesichtserkennung nicht standardmäßig aktiviert, sondern der Nutzer müsse die Option erst in den Privatsphäreeinstellungen einschalten. Erst dann werde Google anhand von bereits hochgeladenen und mit Tags versehenen Fotos ein digitales Gesichtsmodell erstellen, dass bei einer späteren Deaktivierung der Funktion automatisch wieder gelöscht werde. Mit dieser Opt-in-Regelung geht Google einen anderen Weg als Facebook, das sich mit seiner von vornherein aktivierten Gesichtserkennung zu umfassender Kritik aus Datenschutzkreisen geführt hat. (sa)
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