Twitter gesteht einen Datenschutzverstoß ein

15. Oktober 2019

Twitter hat in einem Hinweis an seine Nutzer am 8.10.2019 erklärt, dass das Unternehmen Telefonnummern und E-Mail-Adressen nutzte, um personalisierte Werbung zu schalten. Die betroffenen Daten wurden von Usern hinterlegt, um die sicherere Zwei-Faktor-Anmeldung zu nutzen und sollten dementsprechend lediglich für Sicherheitszwecke genutzt werden. Es handelte sich um einen internen Fehler, der ab Mitte September behoben worden sei, erklärte der Dienst.

Twitter bestätigte, dass Marketinglisten der Werbekunden mit Kontaktdaten von Twitter-Nutzern abgeglichen wurden. Die Marketinglisten basieren auf Daten, die Werbetreibende schon aus anderen Quellen zusammengestellt haben. Das Unternehmen bestätigt, dass das Problem seit dem 17. September behoben ist und keine Telefonnummern oder E-Mail-Adressen mehr für Werbezwecke verwendet werden. Außerdem teilt Twitter seinen Nutzern mit, dass keine personenbezogenen Daten an Partner oder Dritte weitergegeben wurden.

Twitter schreibt zusätzlich: „Wir können nicht mit Sicherheit sagen, wie viele Menschen betroffen waren, aber im Sinne der Transparenz wollten wir alle aufklären.“ In seinem Hinweis bittet das Unternehmen abschließend um Entschuldigung und erklärte, dass die Werbekunden keinen Zugriff auf diese Daten gehabt hätten.

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