Firexfox schützt bald auch gegen Fingerprinting

18. April 2019

Firefox verbessert seinen Datenschutz fortwährend. So ist seit einiger Zeit bereits ein Tracking-Filter eingebaut worden. (wir berichteten)

In der noch aktuellen Version finden die Nutzer in der Rubrik „Browser-Datenschutz“ verschiedene Elemente, die die Aktivitätenverfolgung mindern sollen. Zum Zwecke des Privatsphärenschutz und schnellerer Ladezeiten können bekannte Tracker und auch Drittanbieter-Cookies blockiert werden. Diesen Schutz kann man derzeit nur im Privatmodus genießen.

Zeitnah bekommt Firefox zwei weitere Schutzfunktionen implementiert. Einerseits gegen Cryptomining und die andere Maßnahme soll gegen Browser-Fingerprinting schützen.

Beim Cryptomining klinken sich Skripte auf dem System ein, die dann lokale Ressourcen für Berechnungen anzapfen. Genau hier setzen einige Benutzer an und stellen die Rechnerleistung ihrer Computer zur Verfügung und „schürfen“ so Kryptowährung. Die Browser werden dann langsamer, der Verbrauch an CPU steigt, was dann wiederum den Akku eines Notebooks schneller leert und Stromkosten hochtreibt. Im Bereich „Benutzerdefiniert“ kann ein expliziter Schutz vor Cryptominern aktiviert werden. Bei dem Schutz vor Cryptominern arbeitet Firefox mit einer Block-Liste. Damit können bekannte Cryptominer-Domains erkannt und blockiert werden.

Beim Browser-Fingerprinting geht es darum, dass man Nutzer anhand von Browser- und Systemmerkmalen recht genau wiedererkennen kann. Dadurch können auch die Nutzer verfolgt werden, die sich einer gezielten Überwachung entziehen wollen, indem sie zum Beispiel Cookies löschen und Skripte blockieren. Ein neues Modul blockiert auch Domains, die für Fingerprinting bekannt sind. Beide Schutzmechanismen müssen explizit aktivieren werden.

Kategorien: Allgemein · Online-Datenschutz
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