Umfrage unter IT-Managern: 90% halten eigene Daten für unsicher

29. August 2012

Die Bedeutung des Datenschutzes wächst stetig. Die praktische Notwendigkeit dieser Entwicklung wird nun erneut durch eine Studie untermauert, welche bemerkenswerte Ergebnisse abbildet, wie nun Heise-Online berichtete.  Die durch das US-amerikanische Unternehmen für Datensicherungsmedien Quantum in Auftrag gegebene Studie richtete die Befragung an IT-Manager. 90% der Befragten gaben an, dass die durch ihr Unternehmen gespeicherten Daten im Ernstfall nicht ausreichend gesichert seien. 27% bestätigten, dass im letzten Jahr ein datenschutzrelevanter Zwischenfall eingetreten sei. Davon waren 85% durch Personen verursacht. Zwar sei die Verbesserung des Datenschutzes ein wesentlicher Investitionsposten innerhalb der Unternehmen. Trotzdem bezeichneten 11% die Sicherheit ihrer Daten als „extrem anfällig“. Seit der letzten Studie stieg der Wert damit um 3%. Gleichzeitig sank der Wert der minimal oder gar nicht gefährdeten Datenbestände von 51 auf 31%. Dabei sollte jedoch berücksichtigt werden, dass dies teilweise auch durch das gestiegene Risikobewusstsein begründet sein dürfte.

Die größte Gefahr für Daten stellen nach den Studienergebnissen die erneut um 7% gestiegenen Attacken durch Viren dar, gefolgt von der Gefahr des Versagens des Betriebssystems. Diesbezüglich stieg das Risiko von 21 auf 48%. Positiv ist zu bemerken, dass immerhin 68% der Befragten täglich oder sogar häufiger ein Backup ihrer Daten anlegen. Lediglich 16% tun dies nur wöchentlich oder noch seltener. Die Unternehmen, die nicht in der Lage waren, ihre Archive und DR-Daten ohne signifikante Verzögerungen der Geschäftsprozesse wiederherzustellen, mussten jedoch Umsatzeinbußen hinnehmen.

 

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