Apple löscht Apps aus Datenschutzgründen

29. April 2019

Apple hat im vergangenen Jahr diverse Apps, die dem Kinderschutz sowie der Kontrolle der IPhone- / IPad-Nutzung dienten, aus dem App-Store gelöscht.

Durch einen Artikel in der New York Times wurde nun eine Kontroverse darüber angestoßen.
Phil Schiller, der Marketingchef des Konzerns, welcher ebenfalls für die App-Store-Angebote verantwortlich ist, äußerte sich diesbezüglich nun in einer E-Mail an die Nutzer, da Apple sich in dem Artikel nicht korrekt repräsentiert fühlt. In seinem Statement erläutert Schiller, dass Apple im Gegensatz zu dem was aus dem Artikel hervorgeht, für den Schutz der Kinder gehandelt hat, da „der Schutz der Privatsphäre und die Sicherheit im Apple-Ökosystem vom höchsten Rang“ sei und die gelöschten Apps eine stark eingreifende Technologie namens Mobile Device Management beinhalteten.

Dieses ermögliche Drittanbietern die Kontrolle und den Zugriff auf ein Gerät und seine sensibelsten Informationen, einschließlich Nutzerstandort, App-Nutzung, E-Mail-Konten, Kameraberechtigungen und Browserverlauf.

Um den Entwicklern trotzdem die Wiederaufnahme in den App-Store zu ermöglichen, hat Apple ihnen 30 Tage eingeräumt um eine aktualisierte App ohne Mobile Device Management zur Verfügung zu stellen.

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