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Weichert: Google Glass ist eine „Waffe“

25. April 2014

Nur kurz nachdem das Unternehmen Google erstmals für eine begrenzte Zeit in den USA seine Datenbrille Google Glass frei verkäuflich angeboten hat, äußerte auch der Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein Weichert gegenüber dem ARD-Magazin Kontraste datenschutzrechtliche Kritik.

Die Datenbrille sei eine „Waffe zur Verletzung von Persönlichkeitsrechten“, die nur auf den Markt gebracht worden sei, „um Daten zu sammeln.“ Das damit verbundene Geschäftsmodell sei als „hochproblematisch“ einzustufen, weil es massiv in die Freiheitsrechte der Bürger eingreife. Sollte Google Glass massenhaft Verbreitung in Deutschland oder Europa finden, wäre das eine Katastrophe für den Datenschutz“, so Weichert. Glass-Nutzer würden „andere Menschen aufnehmen und zwar den Ton, das Bild, die Gesichter, die Bewegungen“.

Google soll auf eine Anfrage von „Kontraste“ zu den geäußerten Bedenken gegenüber der Datenbrille (noch) nicht Stellung bezogen haben.

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Google Glass: Öffentliche Warteliste zum Kauf der Datenbrille

18. November 2013

Ab sofort können sich Einwohner der USA Medienberichten zufolge auf eine Online-Warteliste zum Kauf der Explorer Edition der Google Brille (Google Glass) setzen. Eine Garantie, dass man tatsächlich eine solche Brille im Jahr 2014 erhalten wird, sei damit jedoch nicht verknüpft. Die Vorabversion der Datenbrille soll für rund 1115 EUR erhältlich sein. Außerdem habe das Unternehmen eine neue Erweiterung der Brille um Kopfhörer und Musikplayer-Funktion angekündigt, die es den Nutzern u.a. ermöglicht, unterwegs den Streaming-Dienst Play Music All Access abzurufen.

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Google Glass: Datenschützer fordern Klarheit

18. Juni 2013

Nach Angaben des Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (BfDI) Schaar haben sich weltweit Datenschutzaufsichtsbehörden zusammen getan und das Unternehmen Google schriftlich aufgefordert, Transparenz im Hinblick auf die geplante Datenbrille Google Glass zu schaffen. Google solle mitteilen, welche Daten für welche Zwecke erhoben werden sollen. Außerdem fordere man eine Information über potentielle Datenübermittlungen an Dritte sowie Angaben über Gesichtserkennungsfunktionalitäten.

Die Datenbrille stelle eine neue Qualität der Erfassung alltäglichen menschlichen Verhaltens dar, so Schaar. Daher sei eine Prüfung hinsichtlich der Vereinbarkeit mit dem europäischen Datenschutzrecht schon jetzt geboten, auch wenn das neue Produkt erst im kommenden Jahr auf den Markt kommen soll.

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BITKOM: Jeder Fünfte möchte Datenbrille von Google nutzen

16. Mai 2013

Nach Umfrageergebnissen des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) können sich fast 14 Millionen Deutsche schon vor der Markteinführung der Datenbrille von Google (Google Glass) vorstellen, eine solche, neuartige Datenbrille künftig zu nutzen. Jeder fünfte Bundesbürger habe sein Interesse an einem solchen Gerät bekundet, das aktuelle Informationen wie E-Mails oder Navigationshinweise direkt ins Sichtfeld einblendet und erlaubt, Fotos und Videos aus dem Blickwinkel des Trägers aufzunehmen. Knapp sieben Prozent seien bereits sicher, dass sie eine Datenbrille nutzen werden, rund jeder achte Befragte könne sich dies jedenfalls vorstellen. Jeder Dritte habe eine eher skeptische Haltung und wolle eher keine Datenbrille tragen, ein weiteres Drittel der Befragten habe angekündigt, um die neuen Geräte einen großen Bogen machen.

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