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Google Maps: Neuer Inkognito-Modus u.a.

9. Mai 2019

Die Datenschutzoffensive (wir berichteten) des Suchmaschinenriesen geht weiter.

Im Google-Browser Chrome können Nutzer schon seit Jahren im Inkognito-Modus surfen. Infolgedessen werden die besuchten Webseiten und Cookies nicht gespeichert. Die Navigations-App Google Maps bekommt nun auch einen privaten Modus, wie Google in einem Blogbeitrag schreibt. Es ist nicht die einzige Neuerung.

Künftig können Nutzer die Speicherung von Aktivitätsdaten bei Google Maps vorübergehend aussetzen. Dazu müssen sie in den neuen Inkognito-Modus wechseln. Bisher war das nur über einen Umweg über die Privatsphäre-Einstellungen im Google-Konto möglich.
Auch im Fall von Google Maps bedeutet ein Inkognito-Modus, dass Google keine Daten über die vom Nutzer gesuchten Orte oder Routen speichert. Der Standortverlauf des Nutzers, also seine Bewegungsdaten und Aufenthaltsorte, bleiben vor Google verborgen.

Zudem ermöglicht Google jetzt in allen seinen wichtigen Anwendungen einen direkten Zugang zum Google-Account. Nach einem Klick auf das platzierte Profilbild sollen Nutzer einfacher sehen können, welche Informationen sie mit Google teilen. Auch ein schnelles Navigieren zu den mit An-/Aus-Schaltern zu kontrollierenden Privatsphäre- und Sicherheitseinstellungen soll künftig gewährleistet werden.

Die Streetview-Fahrzeuge von Google sind wieder auf Deutschlands Straßen unterwegs

3. April 2019

Vor rund 10 Jahren starteten die Google Fahrzeuge, um weltweit die Straßen und Häuserfronten abzulichten und sie direkt in Google Maps den Nutzern zur Verfügung zu stellen. Seitdem wurden in Deutschland keine neuen Aufnahmen veröffentlicht, weshalb noch heute die verpixelten Aufnahmen vorzufinden sind.

Seit dem 28. März sind die auffälligen Fahrzeuge laut einer Informationsseite von Google wieder in Deutschland unterwegs.
Das dabei gewonnene Bildmaterial wird laut Google aber nicht veröffentlicht, sondern dient dazu, Google Maps zu verbessern.

Google Maps führt die Aktualisierung durch, um sicher zu gehen, für seine Nutzer „die richtigen Straßennamen, Straßenschilder, Streckenführungen und Informationen über Geschäfte und andere Orte […], zu verwenden.“

Auf seiner Informationsseite nennt Google zwar Bezirke, die von den Kameraautos befahren werden sollen. Genauere Zeit- und Ortsangaben finden sich dort aber nicht. Lediglich die Information, dass die Fahrten noch bis November diesen Jahres stattfinden sollen.

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Google Maps 3D – keine verpixelten Häuser mehr

13. März 2018

Im Jahre 2008 fuhren die Autos von Google durch Deutschlands Straßen um Aufnahmen für Google Streetview zu erstellen. Betroffene konnten Fassaden, Häuser, Autos und Personen über einen Antrag verpixeln lassen. Dies führte in Deutschland dazu, dass die Google Autos 2010 verschwanden, während in anderen Ländern die interaktive Karte von Google Streetview aktualisiert wurde.

Google hat jedoch eine neue Möglichkeit gefunden auch verpixelte Häuser und Fassaden anzuzeigen. Die neue Funktion heißt Google Maps 3D. Hierfür errechnet Google aus unterschiedlichen Luftbildaufnahmen von Apple, Bing oder Satellitenaufnahmen, eine realistische und detailgetreue 3D Aufnahme. Google beruft sich bezüglich der fehlenden Verpixelung darauf, dass die Bilder aus ohnehin frei zugänglichen Quellen zusammengestellt wurden und das darüber hinaus nicht viel zu erkennen sei.

Viele fühlen sich trotzdem in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt und fürchten Einbrüche.