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BITKOM: Vier von zehn Beschäftigten arbeiten im Homeoffice

28. Juli 2014

Rund jeder vierte Arbeiter, Angestellte oder Beamte (23 Prozent) arbeitet nach einer Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM hin und wieder von zu Hause aus, jeder fünfte (21 Prozent) sogar regelmäßig. Von den Befragten, die derzeit ein Homeoffice beruflich nicht nutzen, würden 41 Prozent dies gerne tun. Jeder Achte (12 Prozent) wünscht sich nach den Umfrageergebnissen die Möglichkeit, regelmäßig von zu Hause aus zu arbeiten, mehr als jeder Vierte (29 Prozent) zumindest hin und wieder. Schnelle Internetverbindungen und Lösungen wie Voice-over-IP-Telefonie oder Videokonferenzen ermöglichen die ortsunabhängige Arbeit und bieten den Beschäftigten Flexibilität. 

Da die ortsunabhängige Arbeit jedoch auch Risiken in datenschutzrechtlicher Hinsicht birgt, sollte auf klare Regelungen zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten nicht verzichtet werden. So ist es z.B. empfehlenswert, dem Beschäftigten auf schriftlichem Weg explizite Vorgaben zur technischen und organisatorischen Umsetzung des Datenschutz zu machen. 

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BITKOM: Deutsche erhalten im Schnitt 18 berufliche E-Mails pro Tag

23. Juli 2014

Nach einer vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) durchgeführten Umfrage gehen bei jeder beruflichen E-Mail-Adresse in Deutschland im Durchschnitt täglich 18 E-Mails ein. Jeder zehnte Befragte erhalte sogar täglich 40 oder mehr E-Mails. Vor drei Jahren hingegen seien es durchschnittlich pro Tag nur 11 dienstliche E-Mails gewesen, gerade einmal 6 Prozent der Berufstätigen sollen damals mehr als 40 E-Mails pro Tag erhalten haben. 66 Prozent der Berufstätigen sollen angegeben haben, dass E-Mails für sie keine Belastung sind –  sechs Prozent würden allerdings gerne komplett auf E-Mails verzichten.

„Die E-Mail ist aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Das Mailaufkommen hat sich in den vergangenen Jahren erhöht, obwohl sich viele Unternehmen Gedanken über die zunehmende Belastung der Beschäftigten machen und versuchen, die Anzahl der E-Mails zu reduzieren“, kommentierte BITKOM-Präsident Prof. Kempf die Ergebnisse.

BITKOM: 38 Prozent der Internetnutzer werden Opfer von Cybercrime

23. Juni 2014

38 Prozent aller Internetnutzer sollen nach einer Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von Computer- und Internetkriminalität geworden, was rund 21 Millionen Betroffenen entspricht. 24 Prozent der Internetnutzer sollten angegeben haben, dass ihre Computer mit Schadproprogrammen infiziert wurden. Bei 14 Prozent seien die Zugangsdaten zu Internetdiensten wie Online-Shops, sozialen Netzwerken oder Online-Banken ausgespäht worden. Zwar sind nicht alle Angriffe auf Computer und Smartphones gefährlich, aber immerhin jeder zehnte Internetnutzer hat laut Umfrage durch Schadprogramme oder infolge eines Datendiebstahls einen finanziellen Schaden erlitten. Weitere 9 Prozent seien bei Transaktionen (z.B. Einkäufen oder Auktionen im Internet) betrogen worden. Bei 8 Prozent seien Spam-Mails im Namen der Betroffenen versendet worden.

„Internetnutzer können ihre persönliche Sicherheit durch technische Maßnahmen und durch vorausschauendes Verhalten erhöhen“, so der Präsident des BITKOM Kempf. Neben aktuellen Virenschutzprogramme und Firewalls sowie regelmäßige Aktualisierung der verwendeten Anwendungssoftware, könne man zusätzlich seine Daten und seine Kommunikation verschlüsseln. Schutz vor Betrügern sowie vor der Infektion von Computern und Smartphones liefere zudem eine gesunde Vorsicht. So sollten Internetnutzer zum Beispiel keine E-Mail-Anhänge unbekannter Absender öffnen und keine Apps dubioser Herkunft auf dem Smartphone installieren. „Für ein insgesamt höheres Schutzniveau müssen wir an drei Stellen ansetzen: IT-Produkte und Online-Dienste sollten noch sicherer und die Strafverfolgung verbessert werden. Zudem sollten die Nutzer mögliche Gefahren kennen und entsprechend handeln.“

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BITKOM: Ersatz von Hightech-Geräten

12. Mai 2014

Nach einer Umfrage im Auftrag des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) ersetzen Senioren über 65 Jahre Computer, Flachbildfernseher, Handys und Co. in der Regel erst dann, wenn sie defekt sind. Die Personengruppe zwischen 14 und 29 Jahre soll hingegen einen Wechsel vornehmen, wenn ein neueres Modell auf den Markt kommt. Weshalb jemand ein Hightech-Gerät ersetzt, hängt nach den Umfrageergebnissen daher stark vom Alter des Verbrauchers ab und zeigt einen deutlichen Unterschied zwischen den Generationen. Je jünger die Befragten sind, umso eher sortieren sie Hightech aus, wenn ein neues Modell am Markt ist.  Je älter die Befragten hingegen sind, umso entscheidender ist die reine technische Funktionsfähigkeit der bisherigen Geräte.

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Deutschland: West-Ost- und Stadt-Land-Gefälle bei Internetnutzung

23. April 2014

Der Hightech-Verband Bitkom hat auf Basis aktueller Daten der EU-Statistikbehörde Eurostat festgestellt, dass es bei der Internetnutzung in Deutschland große Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern gibt. In den Stadtstaaten und im Westen sollen deutlich mehr Menschen regelmäßig das Internet nutzen als in den Flächenstaaten und im Osten. Spitzenreiter seien Hamburg und Rheinland-Pfalz, wo je 84 von 100 Einwohnern mindestens einmal wöchentlich online sind. In Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg seien es hingegen nur 67 beziehungsweise 68 Prozent der Einwohner und Bürger, die das Internet einmal pro Woche nutzen.

Laut Eurostat hat sich die Zahl der regelmäßigen Internetnutzer in den vergangenen Jahren kontinuierlich erhöht. 2009 habe sie bundesweit noch bei 71 Prozent gelegen, 2013 seien es bereits 80 Prozent gewesen. Besonders stark gestiegen sei sie in Sachsen, von damals 56 auf nun 74 Prozent. Auch Brandenburg (56 auf 68 Prozent), Rheinland-Pfalz (72 auf 84 Prozent), Saarland (71 auf 82 Prozent) und Thüringen (68 auf 79 Prozent) hätte die Internetnutzung  im gleichen Zeitraum stark zugenommen.

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BITKOM: IT-Mittelstand rechnet mit steigenden Umsätzen

17. März 2014

Acht von zehn mittelständischen IT-Unternehmen (80 Prozent) gehen nach einer Konjunkturumfrage des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) davon aus, dass die Umsätze im ersten Halbjahr 2014 steigen werden. Der BITKOM-Mittelstandsindex erhöhe sich damit von 61 auf 70 Punkte, was wiederum der höchste Wert seit rund drei Jahren sei. Der BITKOM-Index für die Gesamtbranche liege bei 67 Punkten. Besonders zuversichtlich seien Softwareunternehmen, von denen 85 Prozent weiter wachsende und 8 Prozent stabile Geschäfte erwarten. Bei den Anbietern von IT-Dienstleistungen sollen 84 Prozent mit steigenden und 9 Prozent mit stabilen Umsätzen rechnen. Die positiven Geschäftserwartungen dürften nach Ansicht des BITKOM auch direkte Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben. Zwei Drittel der kleinen und mittelständischen Unternehmen (66 Prozent) wollen im Laufe dieses Jahres zusätzliches Personal einstellen. Nur 3 Prozent sollen davon ausgehen, die Beschäftigtenzahl reduzieren zu müssen.  

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BITKOM: TK-Anlagen besser vor Hackern schützen

3. Februar 2014

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) warnt –  in Kooperation mit dem Bundesverband Telekommunikation (VAF) und dem Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen – vor zunehmenden Hackingangriffen auf Telekommunikationsanlagen (TK-Anlagen). Vorbeugen könne man als Unternehmen, indem der Zugriff auf TK-Anlagen von extern mit individualisierten Passwörtern geschützt werde und man Sperrlisten für bestimmte ausländische Telefonnummern und externe Dienste etabliert.

„Wer seine Telefone nicht schützt oder nur Standard-Passwörter verwendet, riskiert einen beträchtlichen finanziellen Schaden“, so Johannes Weicksel, Telekommunikationsexperte des BITKOM. Denn immer mehr Angreifer attackieren zum Beispiel integrierte Anrufbeantworter von Bürotelefonen, die nur schlecht oder gar nicht passwortgeschützt sind. Über die Anrufbeantworter rufen Angreifer dann kostenpflichtige Telefonnummern im Ausland an, an denen sie selbst verdienen. Über Nacht oder am Wochenende könnten so unbemerkt Kosten in Höhe von vier- bis fünfstelligen Euro-Beträgen für die betroffenen Unternehmen entstehen.

Bei den Angriffen würden Hacker häufig eine automatisierte Software, mit der sie abends und nachts massenhaft kurze Testanrufe durchführen und Rufnummernblöcke von Unternehmen nach Schwachstellen durchsuchen, verwenden. Wenn die Software auf keine Passworthürde trifft oder ein schwaches Passwort knackt, könne sie auf die jeweilige Nebenstelle zugreifen und den Angriff sofort beginnen. „Die Passwörter für integrierte, persönliche Anrufbeantworter werden von den individuellen Nutzern vergeben. Unternehmen müssen ihre Mitarbeiter dafür sensibilisieren“, erklärt Martin Bürstenbinder, Geschäftsführer des VAF.

Zusätzlich zu einem sicheren Passwort empfehle man, die Nutzung von Sperrlisten in der TK-Anlage. Nicht benötigte Zielrufnummern und Rufnummerngruppen, wie zum Beispiel Vorwahlen bestimmter Länder oder Dienste, könnten dann nicht mehr über die Bürotelefone angewählt werden. In vielen Unternehmen sei die TK-Anlagen mit dem Internet verbunden und an mobile Endgeräte (z.B. Laptops oder Smartphones) geknüpft. Für Angreifer stünden daher immer mehr potenzielle Angriffsziele zur Verfügung.

Auch sei die Betreuung der TK-Anlagen durch geschultes Fachpersonal für einen möglichst sicheren Betrieb ratsam.

Die wichtigsten Informationen und Hinweise zum Schutz von Telekommunikationssystemen sind in einer Broschüre, die zum Download bereitsteht, zusammengefasst.

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BITKOM: Informatik-Studienplätze heiß begehrt

2. Januar 2014

Nach Angaben des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) wird eine Karriere im IT- und Telekommunikationsbereich für Schulabgänger immer attraktiver. In diesem Jahr sollen sich insgesamt 33.700 Studierende im ersten Hochschulsemester an deutschen Hochschulen im Fach Informatik eingeschrieben haben. Dies gehe aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor und entspreche einem Anstieg um vier Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Die Zahl der Studienanfänger im ersten Fachsemester steige so auf mehr als 52.000. Damit sei das in den Jahren 2011 und 2012 erreichte Rekordniveau nochmals leicht gesteigert worden. Die Informatik bleibe so das drittstärkste Fach an deutschen Hochschulen. Nur die Wirtschaftswissenschaften und der Maschinenbau würden mehr Studierende und Studienanfänger aufweisen.

BITKOM: Erstmals sinkender Umsatz mit SMS und MMS

19. November 2013

Der Hightech-Verband BITKOM erwartet trotz eines neuen SMS-Rekords erstmals einen Umsatzrückgang bei Kurznachrichten. Der Markt für Short Messaging Service (SMS) und Mobile Multimedia Service (MMS) in Deutschland werde vorraussichtlich um 13 Prozent auf 2.8 Millionen Euro schrumpfen. Gleichzeitig werde die Zahl der – von Handies oder über das Internet – versendeten SMS und MMS um sechs Prozent auf die neue Rekordzahl von 63 Milliarden steigen.

„Der Umsatz mit Kurznachrichten leidet unter dem zunehmenden Trend zu Flatrates, dem günstigen SMS-Versand über das Internet und der Substitution der SMS durch internetbasierte Dienste wie WhatsApp, iMessage oder Facebook“, kommentierte der Präsident des BITKOM Kempf die Prognose.

Im Jahr 2012 seien nach Angaben der Bundesnetzagentur bereits fast 60 Prozent aller Kurznachrichten nicht mehr einzeln, sondern über eine Flatrate abgerechnet worden. Der Trend werde sich dieses Jahr fortsetzen. Entsprechend sinke der Anteil von SMS und MMS am Gesamtumsatz mit mobilen Datendiensten: 2010 habe er 45 Prozent, 2012 noch 35 Prozent betragen. Für 2013 erwarte man 30 Prozent.

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BITKOM: Drei Viertel der ITK-Unternehmen verschlüsseln E-Mails und Daten

26. August 2013

Nach Umfrageergebnissen des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) nutzen die Mehrheit der IT- und Telekommunikationsunternehmen in Deutschland, nämlich insgesamt 76 Prozent, Verschlüsselungstechnologien für ihre Daten und E-Mails. Am häufigsten werde  Software zur Verschlüsselung von E-Mails an Dritte eingesetzt. Unternehmensinterne E-Mails würden im Vergleich nur von 41 Prozent der Befragten verschlüsselt. 47 Prozent der Befragten wiederum verschlüsseln nach den Umfrageergebnissen Daten bevor diese in der Cloud abgelegt werden.

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