Schlagwort: Cloud-Dienste

BfD der evangelischen Kirche zur Nutzung von Microsoft Cloud-Diensten

18. Februar 2020

Der Beauftragte für den Datenschutz (BfD) der Evangelischen Kirche Deutschland hat ein Rundschreiben an alle Landeskirchen und diakonischen Landesverbände verschickt, das Hinweise und Empfehlungen zur datenschutzkonformen Nutzung von Microsoft Cloud-Diensten gibt.

Die Konferenz der Beauftragten für den Datenschutz in der Evangelischen Kirche hatte bereits 2019 die Rahmenbedingungen für einen datenschutzkonformen Einsatz von Microsoft Cloud-Diensten aufgezeigt.

Danach bedarf es folgender Voraussetzungen:

  • Verschlüsselung der Daten
  • Unterbindung von Telemetriedaten mit Bezug auf personenbezogene Daten
  • Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags mit Microsoft
  • Abschluss einer Zusatzvereinbarung, mit der sich Microsoft der kirchlichen Datenschutzaufsicht unterstellt

Die Zusatzvereinbarung stellt sicher, dass im Falle einer unrechtmäßigen Datenverarbeitung die kirchliche Aufsichtsbehörde zu informieren ist. Sie ist von Microsoft bereits in mehreren Fällen unterzeichnet worden und dem Rundschreiben des BfD als Anlage ebenfalls beigefügt.

Cloud-Dienste im Test

25. April 2019

Die Stiftung Warentest hat elf Cloud-Anbieter verglichen. Am besten schnitt der deutsche Freemail-Anbieter Web.de mit seinem Online-Speicher ab, knapp gefolgt von der Magentacloud der Telekom.

Es wurden nur Anbieter von kostenfreien, deutschsprachigen und betriebssystemunabhängigen Cloud-Diensten wie Dropbox, OneDrive, Amazon und iCloud verglichen. Das Testergebnis setzt sich aus Noten für die Handhabung (40 % der Wertung), die technischen Funktionen (30 %) und für die Datensicherheit (30 %) zusammen. Einen pauschalen Notenabzug gab es beispielsweise bei Mängeln in der Datenschutzerklärung oder den Nutzungsbedingungen (z.B. nur auf Englisch vorhanden oder für schwammige Verweise) oder wenn Daten von der Smartphone-App an die Cloud mitübertragen wurden, die für die Funktion nicht notwendig sind.

Fünf von elf Anbietern erhielten die Endnote „gut“. Die schlechteste Note für Datensicherheit bekam – trotz Zweitplazierung in der Gesamtwertung – die Magentacloud  der Telekom (2,7). Den letzten Platz in der Gesamtwertung belegte der US-amerikanische Cloud-Dienst Sugarsync mit 3,5. Hier gab es vor allem Mängel beim Übertragen von zusätzlichen Daten an die Cloud und bei den Begleittexten.