Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte rät zum Verzicht auf WhatsApp

14. Oktober 2016

Nach der Verwaltungsanordnung des Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, Johannes Caspar, gegen Facebook, es zu unterlassen, Daten der deutschen WhatsApp-Nutzer zu erheben und zu speichern, empfiehlt dieser nun den Verzicht auf den Messenger.

Im Hamburger Abendblatt rät der Datenschutzbeauftragte allen Nutzern von WhatsApp „künftig eher einen der vielen alternativen Messengerdienste von Anbietern zu nutzen, die einen datenschutzfreundlicheren Umgang mit Informationen ihrer Kunden praktizieren.“

Facebook habe der Aufsichtsbehörde mitgeteilt, dass bisher noch keine keine Daten von Nutzern mit einer deutschen Vorwahl von WhatsApp an Facebook übermittelt worden seien. Da Facebook keine Angaben über zukünftige Übermittlungen gemacht hat, befürchtet Caspar einen zukünftigen Datentransfer.

 

 

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