Meta stoppt vorerst KI-Training in der EU

17. Juni 2024

Meta hat am 14.06.2024 angekündigt, seine Pläne zur Verwendung von personenbezogenen Daten zur Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) zu pausieren. Dass Meta vorerst sein KI-Training in der EU und im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) stoppt, folgt auf eine Beschwerde von noyb, die die Bürgerrechtsorganisation bei elf Datenschutzbehörden eingereicht hatte. Noyb warf dem Social-Media-Konzern die Missachtung von Datenschutzrecht vor. (mehr …)

HBDI: Verhaltensregeln für Wirtschaftsauskunfteien

14. Juni 2024

Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (HBDI) hat am 03.06.2024 bekanntgegeben, dass er neue Verhaltensregeln für den Verband „Die Wirtschaftsauskunfteien“ genehmigt hat. Diese Regeln wurden nach einer umfassenden Überarbeitung der vorherigen Regelungen eingeführt und beziehen sich nur auf die Prüf- und Speicherfristen von rechtmäßig gespeicherten personenbezogenen Daten durch deutsche Wirtschaftsauskunfteien. (mehr …)

Datenschutz im Bewerbungsverfahren

13. Juni 2024

In einer immer digitaler werdenden Arbeitswelt laufen auch Bewerbungsprozesse vermehrt nicht mehr analog ab. Dabei enthalten Bewerbungsunterlagen eine Vielzahl personebezogener Daten, die sich vom Namen über Angestelltenverhältnissen bis hin zu sensiblen Informationen wie Schwerbehinderungen erstrecken. Angesichts dieser Fülle an Daten ist es für Unternehmen von höchster Bedeutung, im Bewerbungsverfahren den Datenschutz zu wahren. Hierfür hat der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (HmbBfDI) am 06.06.2024 ein Positionspapier mit dem Titel „Bewerberdatenschutz und Recruiting im Fokus“ veröffentlicht. (mehr …)

DSA: LinkedIn reduziert gezielte Werbung

12. Juni 2024

LinkedIn hat noch bis vor kurzem unter Einbeziehung personenbezogener Daten personalisierte und zielgerichtete Werbung ausgespielt. Die EU-Kommission hat nun am 07.06.2024 bekanntgegeben, dass LinkedIn konform zum Digital Services Act (DSA) solche gezielte Werbung reduziert. Diese Entscheidung folgt auf eine Beschwerde der Bürgerrechtsorganisation European Digital Rights (EDRi) und weiterer Organisationen, die LinkedIns Targeting-Vorgehen als möglichen Verstoß gegen den Digital Services Act (DSA) der EU anprangerten. (mehr …)

Metas KI-Training: Datenschutzrechtlich fragwürdig

11. Juni 2024

In den letzten Tagen haben Facebook-Nutzer mal wieder eine Benachrichtigung über die Änderung der Datenschutzbedingungen bekommen. Diesmal geht es dem Social-Media-Konzern um die umfassende Verwendung personenbezogener Daten zum Training einer neuen KI-Technologie. Die Bürgerrechtsorganisation noyb sieht Metas KI-Training datenschutzrechtlich als höchst fragwürdig an. Infolgedessen hat sie sich laut Pressemitteilung vom 06.06.2024 an insgesamt 11 Datenschutzbehörden mit einer Datenschutzbeschwerde gewandt. Laut der Beschwerde sollen die Behörden im Eilverfahren wegen Verstößen gegen die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) einschreiten. (mehr …)

Gesichtserkennungstechnologien datenschutzkonform einsetzen

7. Juni 2024

Die Berlin Group (Internationale Arbeitsgruppe für Datenschutz in der Technologie (IWGDPT)) hat am 05.06.2024 ein Arbeitspapier zum Einsatz von Facial Recognition Technology (FRT) angenommen. Darin behandelt es die verschiedenen Anwendungsoptionen von Gesichtserkennungstechnologien im privaten und öffentlichen Bereich und wie man diese datenschutzkonform einsetzen kann. Das Papier beleuchtet auch die damit verbundenen Risiken und gibt konkrete Handlungsempfehlungen. (mehr …)

EDSB: KI-Richtlinie für den Datenschutz

5. Juni 2024

Die Europäische Datenschutzbehörde (EDSB) hat am 03.06.2024 eine neue Richtlinie veröffentlicht, um EU-Institutionen, -Organe und -Ämter (EUI) bei der Einhaltung der Datenschutzanforderungen zu unterstützen. Die KI-Richtlinie für den Datenschutz des EDSB soll sicherstellen, dass die Nutzung generativer KI nicht nur innovativ, sondern auch datenschutzkonform erfolgt. Dabei geht es insbesondere auch um die Wahrung des Grundsatzes der Datenminimierung. (mehr …)

Bundesrat gegen DSGVO im Wettbewerbsrecht

3. Juni 2024

Der Bundesrat hat am 17.05.2024 einen Gesetzentwurf verabschiedet, der die Abmahnungen im Zusammenhang mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) drastisch einschränken soll. Firmen sollen nicht mehr nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) gegen Konkurrenten wegen Datenschutzverstößen vorgehen können. Der Bundesrat positioniert sich damit gegen eine Verwendung der DSGVO als Druckmittel im Wettbewerbsrecht. (mehr …)

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